Beschäftigte und Mitarbeitende verschiedener Organisationen laden täglich urheberrechtlich geschützte Texte in ChatGPT & Co. hoch und machen Analysen, Inhaltsangaben, Übersetzungen oder Prüfungsfragen daraus mit ihren Prompts – eine millionenfache Nutzung, die bislang unvergütet bleibt. International entstehen dafür bereits Lizenzmodelle, die nur die Unterstützung der internen Arbeitsprozesse betreffen. Um die (Weiter-)Entwicklung von KI-Modellen durch Training, Fine-Tuning oder RAG geht es dabei nicht – dafür bräuchte es separate Mechanismen zur Absicherung und Vergütung.
Was das für deutsche Verlage sowie Autoren und Autorinnen bedeuten könnte, steht zur Diskussion – ergebnisoffen und mit Ihren Fragen.